Lüftungstechnik
 
Wie man richtig lüften sollte hat sicher jeder schon einmal gehört. Die effektivste Lösung ist die automatische Belüftung des Hauses. Hierbei wird so wenig wie möglich Wärme, aber soviel wie möglich Wasser und verbrauchte Luft nach Außen abgegeben ohne auf Frischluft verzichten zu müssen. Unser Körper gibt im Laufe eines Tages durch Atmen und Schwitzen bis zu 1,5 Litern an die Umgebung ab, die durch spezielle Lüftungen ebenfalls nach abtransportiert wird.
Dezentrale Lüftung
Die verbrauchte Luft wird über einen nicht spürbaren Luftvolumenstrom aus den einzelnen Räumen abgesaugt. Dies wird durch die Erzeugung eines geringen Unterdrucks in der Lüftungsanlage realisiert. Frische Außenluft wird über Zuluftventile in die Räume nachgeführt. Dezentrale Lüftungsanlagen sind auch mit Wärmerückgewinnungsanlagen koppelbar, welche der verbrauchten Abluft zusätzlich die darin enthaltene Wärmeenergie entziehen und diese dem Heizsystem zur Verfügung stellen.
Beispiel 3 Lüftungsschema
Zentrale Lüftung
Im Gegensatz dazu kann auch eine zentrale Lüftung installiert werden. Hierbei wird die Frischluft an einem Punkt angesaugt und dann über die Räume verteilt. Die Abluft wird ebenfalls angesaugt und zentral über einen Wärmetauscher geführt, der mit der noch enthaltenen Wärme die Zuluft anwärmt. Eine Kombination der Lüftungen mit den Wärmepumpen ist energetisch am effektivsten und wird in Integralsystemen zusammengeführt.
Mit solchen Zu- und Abluftanlagen ist eine Wärmerückgewinnung bis 90% möglich. Die Abluft wird zentral angesaugt und gibt die darin enthaltene Wärmeenergie an einen Wärmetauscher ab, welcher die zentralzugeführte Außenluft vorwärmt und diese vorgewärmte Zuluft dann über ein Kanalsystem den jeweiligen Räumen zuführt.

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